KI-Wissensdatenbanken für Unternehmen und Organisationen

Wissen ordnen.
Mit KI nutzen.

Eine KI-Wissensdatenbank ordnet das Wissen Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation: Quellen, Aussagen, Themen, Zusammenhänge und offene Fragen, jeweils mit Herkunft und Status. Sie wird gepflegt, bleibt nachvollziehbar und kann je nach Projekt Ihrem Team, Ihrer Redaktion oder einer interessierten Öffentlichkeit dienen. KI hilft beim Erschließen, Menschen entscheiden über Inhalt und Freigabe.

Timo Schlichenmaier als Illustration mit Hut und typowerkstatt-Signet
Begriff

Was ich unter einer Wissensdatenbank verstehe

Gemeint ist eine geordnete Sammlung Ihres Fachwissens, in der jede Aussage einen Platz hat. Woher stammt sie? Wie gesichert ist sie? Mit welchen anderen Aussagen hängt sie zusammen? Und wo gibt es Widersprüche oder Lücken, die noch zu klären sind?

KI kommt dort ins Spiel, wo sie Arbeit erleichtert: beim Sichten großer Materialmengen, beim Vorschlagen von Zuordnungen, beim Entwerfen von Zusammenfassungen. Jeder dieser Vorschläge wird geprüft, bevor er Teil des Bestands wird.

Aufbau

Die Bausteine einer Wissensdatenbank

Schematische Darstellung. Wie fein die Struktur ausfällt, hängt vom jeweiligen Themengebiet ab.

  1. 01

    Quellen

    Studien, Merkblätter, Vorträge, interne Dokumente, Gespräche. Jede Quelle wird mit Herkunft und Datum erfasst.

  2. 02

    Aussagen

    Einzelne inhaltliche Feststellungen aus den Quellen, jeweils auf ihre Quelle zurückführbar.

  3. 03

    Themen

    Die Ordnung der Aussagen nach Fachgebieten, Fragestellungen oder Zielgruppen.

  4. 04

    Zusammenhänge

    Verbindungen zwischen Aussagen: was sich stützt, was sich widerspricht, was aufeinander aufbaut.

  5. 05

    Offene Fragen

    Was ungeklärt oder fachlich umstritten ist, wird ausdrücklich festgehalten.

  6. 06

    Herkunft und Status

    Jeder Eintrag zeigt, ob er geprüft, in Bearbeitung oder veraltet ist.

Schematische Darstellung des Arbeitsprinzips.

Nutzung

Drei mögliche Verwendungen

Welche Nutzung sinnvoll ist, entscheidet sich am Projekt. Häufig beginnt es mit einer und erweitert sich später.

  1. 01

    Interne Orientierung

    Neue Mitarbeitende, Beraterinnen oder Referenten finden schneller, was die Organisation zu einem Thema bereits weiß und vertritt.

  2. 02

    Grundlage der Redaktion

    Texte, Stellungnahmen und Artikel greifen auf geprüfte Aussagen zurück. Genau hierauf baut ein Content-System auf.

  3. 03

    Öffentliches Wissensangebot

    Ausgewählte Inhalte werden als Wissensportal auf Ihrer Website zugänglich, verständlich aufbereitet und untereinander verlinkt.

Pflege und Zugang

Wer pflegt, wer sieht, wer gibt frei

Eine Wissensdatenbank bleibt nur so gut, wie sie gepflegt wird. Deshalb klären wir früh, wer neue Quellen einträgt, wer Aussagen prüft und wer veraltete Einträge kennzeichnet. Ebenso wichtig ist der Zugang: Manche Inhalte sind für alle bestimmt, andere ausschließlich für das Team oder einzelne Gremien.

Werkzeuge, Zugänge und der Umgang mit vertraulichen Informationen werden projektbezogen festgelegt. Wir klären, welche Inhalte intern bleiben, welche veröffentlicht werden dürfen und welche Daten mit welchen KI-Diensten verarbeitet werden. Die Datenbank soll zu Ihren fachlichen Abläufen und Zuständigkeiten passen.

Einordnung

Wissensdatenbank und Content-System

Die beiden Leistungen hängen eng zusammen und haben doch unterschiedliche Aufgaben. Die Wissensdatenbank ist der dauerhafte Bestand: geordnet, geprüft, zugänglich. Das Content-System beschreibt den laufenden Weg, auf dem aus diesem Bestand regelmäßig Veröffentlichungen werden. Beginnen lässt sich mit jedem der beiden.

Gut zu wissen

Häufige Fragen.

Ist das ein Chatbot?

Ein Chatbot gehört nicht automatisch dazu. Im Kern geht es um eine gepflegte Wissensstruktur. Ob und wie Menschen darauf zugreifen, etwa über eine Suche, ein Wissensportal oder eine dialogische Oberfläche, klären wir am konkreten Vorhaben.

Wo liegen unsere Daten?

Das hängt von den gewählten Werkzeugen ab und wird vor Projektbeginn vereinbart. Vertrauliches Material verarbeite ich so, wie wir es gemeinsam festgelegt haben.

Unser Wissen ist kaum dokumentiert. Lohnt sich das trotzdem?

Häufig gerade dann. Gespräche mit Fachleuten, Mitschnitte und einzelne Dokumente sind ein guter Ausgangspunkt. Die Datenbank macht sichtbar, was gesichert ist und wo noch Fragen offen sind.

Ihr Wissen soll eine dauerhafte Struktur bekommen?

Erzählen Sie mir, welches Wissen Sie ordnen möchten und wer damit arbeiten soll.

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